Gut Stockhausen

Die Burganlage ist von einer Gräfte umgeben und besteht aus in einem Herrenhaus an der Südostecke des Areals, einem Torbau mit sich anschließendem Kutscherhaus und Pferdestall sowie zwei Scheunen und einem Taubenturm. Zur Anlage gehören Ländereien, die et

Gut Stockhausen

Die Burganlage ist von einer Gräfte umgeben und besteht aus in einem Herrenhaus an der Südostecke des Areals, einem Torbau mit sich anschließendem Kutscherhaus und Pferdestall sowie zwei Scheunen und einem Taubenturm. Zur Anlage gehören Ländereien, die etwa zwei Hektar groß sind.

Das zweigeschossige Herrenhaus aus Bruchstein mit einem quadratischen Eckturm an der südöstliche Ecke besitzt ein abschließendes Halbwalmdach und ist durch Fenster in vier Achsen gegliedert. Eine kleine Freitreppe führt zum Portal, über dem ein Wappenstein mit der Jahreszahl 1699 das Baujahr wiedergibt. Das Gebäude wurde Ende des 17. Jahrhunderts unter Einbezug schon vorhandener Bausubstanz errichtet, denn es enthält auch ältere Bauteile.

Das Torhaus aus dem Jahr 1672, zu dem eine steinerne Rundbogenbrücke führt, ist ein zweistöckiges Gebäude aus Bruchstein mit einem Fachwerk-Obergeschoss aus Ziegelsteinen und abschließendem Satteldach mit Dachreiter und Wetterfahne. Ihm schließen sich das sogenannte Kutscherhaus und ein ehemaliger Pferdestall an, die beide einstöckig sind.

Es wird vermutete, dass zu dem Gut früher ein Barockgarten gehörte, von dem heute nichts mehr erhalten ist. Lediglich eine Kastanienallee westlich der Anlage ist noch erhalten, an deren nördlichem Ende ein kleiner Friedhof mit etwa 20 Gräbern liegt. Dieser war die Erbbegräbnisstätte der Besitzerfamilie von der Recke und wurde vermutlich Ende des 18. Jahrhunderts angelegt.

Herrenhaus und Nebengebäude werden privat genutzt. Der Hof kann besichtigt werden.


Öffnungszeiten

Ansprechpartner: Prof. Dr. Hans Werner Schürmann, T. 05741 – 20444


Kontakt

Gut Stockhausen
Blasheimer Straße 27
32312 Lübbecke

05741-20444


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