Tabak-Radelroute

Tabak-Radelroute

Die Tabak-Radelroute möchte Sie mitnehmen auf eine Reise in die Bünder Geschichte.
Noch heute erinnern viele Bauwerke, Namen von Straßen, Plätzen und Parks an eine bedeutende Epoche in der 1150-jährigen Bünder Historie.
Den Grundstein für die später so florierende Zigarrenindustrie legte 1842 Georg Meyer in einem eigens dafür angekauften Gebäude in der Eschstraße 21. Den eigentlichen Durchbruch erzielte ein Jahr darauf Tönnies Wellensiek, der seine Kenntnisse in Bremen gewann. In seine Firma T. H. Wellensiek trat 1856 August Steinmeister ein. Zusammen entwickelten die beiden den Betrieb weiter und verhalfen so dem kleinen Ort an der Else zu seiner “Blütezeit”.
Die Eintragungen im Firmenregister des Amtsgerichts stiegen rapide an. Eine Zweigniederlassung der Firma Arnold André wurde 1851 errichtet. Ihre bekannte Marke “Handelsgold” ist viele Jahre in Bünde produziert worden.
1862 wurden in Bünde 80 Millionen Zigarren hergestellt. 1900 beschäftigten 84 Tabakbetriebe 3.372 Mitarbeiter/innen. Die Stadt seinerzeit hatte 4.818 Einwohner/innen.
1914 konnten sich rund ein Dutzend Bünder Millionäre nennen. Dank des hohen Steueraufkommens schwamm der Ort zeitweise im Geld. Die zunehmende Mechanisierung und die Konkurrenz durch die Zigarette läuteten langsam das Ende der ”Blütezeit” ein.
Es sind noch drei Zigarrenhersteller in Bünde ansässig: Arnold André GmbH & Co.KG, August Schuster, Villiger Söhne GmbH & Co. Deutschland Zigarrenfabriken.

Die Strecke
Die Tabak-Radelroute ist ein Rundkurs durch Bünde und circa. 30 km lang.
Sie beginnt an der Radstation Bünde am Bahnhof. An 16 Stationen erfahren Sie mehr zur Geschichte der Zigarrenindustrie und ihre Auswirkungen bis heute.

Die Stationen
1. Tabakspeicher
Wasserbreite 5
Nach dem Vorbild hanseatischer Lagerhäuser ist der Bünder Tabakspeicher im Jahre 1896 von dem aus Barkhausen stammenden Architekten Heinrich Hutze errichtet worden. Während die Außenmauern aus rotem Backstein errichtet wurden, sind die einzelnen Etagen den Anforderungen der Tabaklagerung entsprechend eine reine Holzkonstruktion. Auftraggeber war die 1857 in Verden an der Aller gegründete Zigarrenfabrik Leopold Engelhardt & Biermann mit Hauptsitz in Bremen, die in Westfalen mehrere Zweigbetriebe unterhielt. So auch ab 1867 in Bünde auf dem Areal des heutigen Zentralen Omnibusbahnhofes. Während die Fabrikgebäude – die bereits seit der Schließung im Jahre 1930 eine Reihe anderer Unternehmen nutzten – 1976 abgetragen wurden, ist der Speicher 1973 von der Stadt erworben und seit 1986 unter Denkmalschutz gestellt worden. Seit der umfassenden Sanierung stellt der Tabakspeicher ein Wahrzeichen der Stadt dar und wird auch heute noch partiell von der Zigarrenindustrie genutzt.

2. „Steinmeister & Wellensiek“-Denkmal
Bahnhofstraße, Rathausvorplatz
Während 1990 bereits der größte Teil der Bünder Zigarrenindustrie Geschichte war, besann sich die Stadt auf diesen für ihre wirtschaftliche Entwicklung einst wichtigsten Industriezweig. So wurde der aus Plettenberg stammende Künstler Peter Klassen beauftragt, ein Denkmal in Form der beiden legendären „Zigarrenbarone“ Friedrich August Steinmeister und Tönnies Heinrich Wellensiek zu schaffen. Als Inhaber der 1856 gegründeten Firma Steinmeister & Wellensiek waren beide nicht nur wirtschaftlich sehr einflussreiche Bürger der Elsestadt. Der mit Gehrock und Zylinder dargestellte Repräsentant Steinmeister stammte aus Eslohe im Sauerland und starb in Bünde bereits 1874. Sein Freund Wellensiek hingegen war ein Kind der Region und wird recht bodenständig in einfacher Kleidung, sowie mit einer Handkarre voll Tabak gezeigt. Diese Darstellung des 1903 gestorbenen Kommerzienrates verweist auf die legendäre Erzählung, er habe für seine ersten Zigarren den Tabak zu Fuß, später mit der Karre und erst dann mit einem Fuhrwerk aus Bremen geholt.

Tipp jenseits der Fahrradroute: Die „Meierschen“ Häuser
Eschstraße 23 und 25
Als typische Bebauung der Region können die beiden Fachwerkhäuser der Familie Meier angesehen werden. Während das längs der heutigen Eschstraße stehende Haus mit der Nummer 23 wohl schon früh auch Wohnzwecken diente, ist das mit der Giebelseite ausgerichtete Nachbargebäude einst als Scheune errichtet und erst später als Wohnsitz ausgebaut worden. Typisch auch die wirtschaftliche Entwicklung der einstigen Besitzer. Während der aus Melle stammende Vater Heinrich Wilhelm Meier den Flachsanbau und -handel noch an zwei seiner Söhne weitergab, hat sein jüngster Spross Georg bereits das Zigarrenmacherhandwerk erlernt. Nach seiner Ausbildung bei der Osnabrücker Firma Schaumburg begründete er die Bünder Zigarrenindustrie mit seiner 1842 eingerichteten Fabrik in den nicht mehr existenten Gebäuden auf dem angrenzenden Grundstück Eschstraße Nr. 21.

3. Wohnhaus der Familie Wellensiek
Eschstraße 35
Nachdem Tönnies Heinrich Wellensiek 1843 aus Bremen zurückkehrte – wo er das Zigarrenmachen erlernte hatte – ließ er sich zunächst im Kotten seiner Eltern im heutigen Stadtteil Muckum nieder. Hier begann er auch mit der Fertigung von Zigarren, zog aber bereits 1846 an die Eschstraße 24 ins längst abgetragene Haus des Klempnermeisters Heine. 10 Jahre später, mit Gründung der Firma Steinmeister & Wellensiek, bezog die Familie Wellensiek das für damalige Verhältnisse recht üppige ehemalige Landratsamt. In diesem Gebäude wurden einst die Verwaltungsgeschäfte wahrgenommen, da Bünde zwischen 1816 und 1832 den Status einer Kreisstadt hatte. Wellensiek erwarb das mit zwei zur Eschstraße weisenden Giebeln markante Gebäude von der Witwe des Kreissekretärs Consbruch. 1895 wurde schräg gegenüber – im Gebäude des heutigen Bünder Modehauses – die Zigarrenproduktion der Firma Steinmeister & Wellensiek untergebracht.

4. Villen der Familie Steinmeister
Eschstraße 43 und 45
Die denkmalgeschützten Villen der Familie Steinmeister zählen zu den opulentesten Zeugen der Zigarrenindustrie in der Stadt. Während mit der Nummer 45 das einst von Friedrich August Steinmeister um 1860 errichtete Gebäude Anfang des 20. Jahrhunderts von seinem Sohn Carl umgebaut und erweitert wurde, präsentiert sich die nebenstehende Villa des erstgeborenen August jun. wie sie etwa zur gleichen Zeit im Neoklassizistischen Stil errichtet wurde. Die Grundstücke beider Gebäude waren recht üppig bemessen und reichten bis an die Else. Auf diesem Areal legte August Steinmeister eine Reihe von Fischteichen an und etablierte die Else-Fischzüchterei. Von dem auf die Aufzucht von Besatzfischen für das in jenen Jahren aufkommende Sportfischen spezialisierten Unternehmen ist noch heute ein Teich im Steinmeister Park erhalten.

5. Zigarrenfabrik „August Schuster
Blumenstraße 2-8
Heute inmitten dichter Wohnbebauung gelegen entstand die Zigarrenfabrik von August Schuster im Jahre 1909 am eher dünnbesiedelten Rande der damaligen Stadt. Als im September jenen Jahres die Firma in das Handelsregister eingetragen wurde ahnte noch niemand, dass sie zu den wenigen überlebenden Unternehmen zählen wird, die den Sprung ins 3. Jahrtausend schaffen sollten. Heute von den Enkeln des Firmengründers geleitet steht die 4. Generation bereits in den Startlöchern diese lange Tradition fortzuführen. Neben einer Reihe von gut eingeführten Handelsmarken, zu denen das „Alte Handwerk“, wie auch die „Bremer Senatoren“ zählen, werden hinter der Fassade dieses steinernen Zeugen auch heute noch selbst die Zigarrenkisten nicht nur für die eigenen Produkte gefertigt.

6. Zigarrenfabrik „Arnold André
Moltkestraße 10-18
Bereits 1835 wurde im niedersächsischen Osnabrück das Stammhaus der Firma André gegründet. Auf der Suche nach einem geeigneten Standort für einen Filialbetrieb im für sein geringes Lohnniveau bekannten Ravensberger Land fiel die Wahl auf Bünde und so wurde bereits 1851 ein Unternehmen dieses Namens in der Stadt gegründet. Doch erst mit der Übernahme der Geschäfte durch Arnold André im Jahre 1866 beginnt die eigentliche Geschichte des heutigen Unternehmens. Zunächst an der Eschstraße beheimatet, wurde in den Jahren 1904/05 nach Plänen des Herforder Architekten Köster an der Moltkestraße ein hochmodernes und den Anforderungen der Branche entsprechendes Fabrikations- und Verwaltungsgebäude errichtet. Die Fertigung des heute zu den Branchenriesen zählenden Unternehmens befindet sich jedoch seit geraumer Zeit in Königslutter am Elm.

7. Deutsches Tabak- und Zigarrenmuseum
Fünfhausenstraße 8-12
Obwohl die ehemalige Hofanlage der Familie Striedieck eher an die landwirtschaftliche Tradition erinnert, war ehemals auch die Zigarrenindustrie in diesem Fachwerkgebäude beheimatet. Seit den 1870er Jahren fertigte die Firma Striedieck, Budde & Martin das „braune Gold“ wie die Zigarre einst auch benannt wurde. Auf Anregung des ehemaligen Bürgermeisters Dr. Richard Moes entstand 1937 in den Räumlichkeiten zunächst das Deutsche Tabak- und Zigarrenmuseum, sowie das Kreisheimatmuseum, in dem unter anderem auch die erdgeschichtliche Sammlung aus dem Doberg untergebracht war. Heute in modernisierten Räumen präsentieren sich die unterschiedlichen Teilbereiche der Bünder „Museumsinsel“ in aktualisierter Form, wechselnde Sonderausstellungen laden zum regelmäßigen Besuch.

8. Nienburger Mühle
Nienburger Straße 36
Eine erste Erwähnung als Standort einer Mühle im Bereich der Nienburg findet sich bereits im 13. Jahrhundert. Nachdem jedoch diese „Burg“ oder besser das Gut um 1850 verschwand, ging die Mühle in den Besitz der Familie Schürmann über. Zunächst nur gepachtet errichteten die Schürmanns nach einem Brand im Jahre 1889 das noch heute bestehende Hauptgebäude. Neben verschiedenen Mühlgängen zum Mahlen von Getreide hat es auch einen Ölgang gegeben, der zur Gewinnung von Pflanzenöl diente. Darüber hinaus wurde die Kraft des Wassers auch zum Boken (Brechen) des Flaches und zum Antrieb einer Säge genutzt. 1986 stellte Müller Schürmann den Mühlenbetrieb ein. Aufgrund des hohen Alters des Standortes und dem guten Erhaltungszustand der Mühle selbst stellt dieses ein einmaliges technisches Denkmal in der Stadt dar.

9. Filialbetrieb der Firma „Arnold André
Voßbruchweg 76
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es in der Stadt Bünde und den Gemeinden des Amtes Ennigloh über 50 Zigarrenfabriken. Dennoch weisen die Adressbücher jener Zeit zahlreiche weitere Betriebsstätten aus, die in der Einrichtung von Filialbetrieben begründet liegen. Diese sogenannten „Buden“, die von Werkmeistern geleitet wurde, hatten zwei Aufgaben. Zum einen gab es meist auch dort eine eigenständige Produktion, zum anderen dienten sie aber auch als Bindeglied zwischen Fabrik und Heimarbeiter. Hier wurden Rohprodukte ausgeteilt und die fertigen Zigarren gesammelt und dem zentralen Vertrieb zugeführt. So auch in der von Werkmeister Schwidde geleiteten Filiale der Firma Arnold André.

10. Kötterhaus
Karrenbruch 111
Als klassische Heimarbeiter galten die Heuerlinge, die in den Kotten der großen Höfe lebten und durch den saisonalen Einsatz in der Landwirtschaft ihren kargen Lohn erwirtschafteten. Während diese traditionell das Einkommen durch das Spinnen und Weben von Flachsfaser und Leinen aufbesserten, gerieten gerade diese Kötter mit dem Einzug der Baumwolle und dessen maschineller Verarbeitung in bittere Not. Doch auch das Einkommen aus dem bald gefunden Erwerb durch das Zigarrenmachen fiel recht spärlich aus und so musste auch hierbei die ganze Familie mitarbeiten. Es hatten in den stark vom Tabakstaub belasteten Wohnstuben selbst die kleinsten Kinder schon Tabakblätter zu entrippen und auch die ältesten Greise rollten diese dann zu den gewinnbringenden Zigarren.

11. Zigarrenfabrik „Gustav Beinke“
Rödinghauser Straße 157
Der von Allen nur „Alex“ genannten Gustav Beinke war einer von vielen kleinen Zigarrenfabrikanten im heutigen Stadtteil Holsen. Zu seinen Produkten zählte unter anderem die Handelsmarke „Holsena“, wobei die Betonung – anders als beim Paten stehenden Ortsnamen Holsen – auf dem „se“ liegt. Im Gegensatz zu den Filialen, in denen je Arbeitssaal 3 bis 4 Zigarrentische standen, an denen wiederum je Arbeiter saßen, und deren Produktion zur Sortierung und Verpackung an die Fabriken geliefert wurden, fand dies auch in der kleinen Fabrik Alex Beinkes statt. Auch gab es wiederum Heimarbeiter und Filialen, die ihm zuarbeiteten. Daher waren im Ortsbild auch mit Rohtabak und fertigen Zigarren beladene Schiebkarren und Fahrräder an der Tagesordnung.

12. Geburtshaus von Tönnies Heinrich Wellensiek
Horstsiekstraße 65
Tönnies „Töns“ Heinrich Wellensiek wurde 1821 als erstes von 5 Kindern des Kleinbauern Jobst Hermann und seiner Frau Anna Catharina in Muckum geboren. Da im Ravensberger Land der jüngste Sohn den Hof erbte, bot die Region für den Erstgeborenen Töns keine Perspektive. Er machte sich im Alter von 15 Jahren auf den Weg in Richtung Bremen, wo er das Zigarrenmachen erlernte. Nach einem misslungenen Versuch sich bereits in der Hansestadt selbstständig zu machen, kehrte er 1843 auf den elterlichen Hof zurück und begann dort mit der Produktion von Zigarren. Ein erster Großabnehmer für seine Produkte war der Mindener Fabrikant und Händler Theodor Rocholl, der gemeinhin als erster Zigarrenproduzent der Region gilt. Ein weiterer Mitarbeiter Rocholls war der Sauerländer Friedrich August Steinmeister, mit dem Wellensiek 1856 die gemeinsame Firma Steinmeister &Wellensiek gründete.

13. Zigarrenfabrik „Villiger Söhne“
Landwehrstraße 38-44
Im Städtchen Pfeffikon im schweizerischen Kanton Luzern liegt das Stammhaus der Villiger Söhne AG Cigarrenfabriken. Jean Villiger, der das Unternehmen 1882 gegründet hatte, starb 1902 im Alter von nur 42 Jahren und seine Witwe Louise führte die Geschäfte weiter. Die Bünder Filiale des Unternehmens entstand im Jahre 1970 durch Übernahme des hiesigen Unternehmens Rudolf Holzapfel. Erst 1982 wurde auf der grünen Wiese im Stadtteil Dünne eine neue und moderne Produktionsstätte errichtet. Die Firma ist nach wie vor in Familienbesitz und alle Produkte des Hauses werden unter dem Markennamen Villiger vermarktet. Die Villiger-Cigarrenfabriken zählen zu den Branchenriesen. Auf der Liste der Produktionsstärksten Unternehmen bekleiden sie den zweiten Rang in der Schweiz und den dritten in der Bundesrepublik.

14. „Türkenkostsiedlung“
Beispielhaft die Astern- und Tulpenstraße
Insbesondere in der tabakverarbeitenden Industrie hat sich die seit dem 19. Jahrhundert anhaltende Begeisterung für alles Orientalische in einer Unzahl von Handelsmarken niedergeschlagen. So auch bei der 1936 eingeführten Bezeichnung „Türkenkost“, einem Feinschnitt, der in der Pfeife geraucht oder aber zu Zigaretten gedreht werden konnte. Hergestellt wurde dieser Tabak von der auf Rauchtabak spezialisierten Firma Otto Beckmann & Co. die seit 1932 an der Borriesstraße produzierte. Insbesondere nach dem 2. Weltkrieg stieg der Absatz an Feinschnitttabaken und so erlebte Beckmann einen ganz besonderen Aufschwung. Ein Boom, an dem das sehr sozial eingestellte Unternehmen auch die Mitarbeiter teilhaben ließ und so entstanden zahlreiche Mitarbeiterhäuser in unmittelbarer Nähe zur Fabrik. Da in jenen Jahren vielfach Tauschgeschäfte den Alltag prägten und auch Baustoffe mit Naturalien „bezahlt“ wurden, erhielt diese Siedlung schnell den Namen „Türkenkostsiedlung“.

15. Zigarrenfabrik „Gerhardt & Dustmann“
Holser Straße 8
Die Anfänge der Firma Gerhardt & Dustmann liegen im Jahre 1886 an der heutigen Bahnhofstraße. Erst 1926 zog das Unternehmen – das zeitweise mehr als 40 Mitarbeiter beschäftigte – in das vakante Fabrikgebäude des Mindener Unternehmers Fritz Leonhardi an der Holser Straße in Ennigloh um. Exakt 30 Jahre später wurde im Zuge des durch die sogenannte „Liquidationsbeihilfe“ gesteuerten Abbaus von Überkapazitäten auch hier die letzte Zigarre gefertigt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Unternehmen, die im gleichen Jahr die Produktion einstellten und die Fabriken auflösten, legte der letzte Inhaber Wert auf den Erhalt des Gebäudes und Teile der Produktionsanlagen. Neben der noch funktionstüchtigen Tabakreißmaschine, Tabakröste und Wickelformpresse, sind so zahlreiche Unterlagen aus der Blütezeit der Zigarrenproduktion erhalten geblieben.


Weitere Informationen

Stadt Bünde -Stadtmarketing
Bereich Wirtschaft und Kultur
Bahnhofstraße 13
32257 Bünde

Telefon: 05223 161-389
Telefax: 05223/1616389     
E-Mail: r.weßling@buende.de
Raum: Büro Eingang Rathausplatz

Streckenlänge: 30 km

Dauer: 2 Stunden, 40 Minuten

Routen

Herrenhäuser und Parks im Mühlenkreis e.V. – Kreis Minden-Lübbecke – info@herrenhaeuser-parks-muehlenkreis.de
Impressum - Datenschutz